Die Entwicklung der Kleingärten nach dem Ersten Weltkrieg in der Weimarer Republik
Chemnitz wird Deutschlands KleingartenstadtAusschlaggebend für diese Entwicklung waren die Lebensbedingungen in der Großstadt mit ihren physischen und psychischen Auswirkungen auf die Menschen. In Chemnitz war ein Gesamtbedarf von 23.000 Kleingärten ermittelt worden. Die Bereitstellung von Land, die Nutzung eines solch kleinen Stückchens Erde und die damit verbundenen Mühen und Auseinandersetzungen mit den Besitzern des Bodens, Spekulanten und Verwaltungen waren von Einzelkämpfern nicht zu meistern. Nur in der Gemeinschaft konnten die gewünschten Erfolge erreicht werden. Es schlug die Stunde für aktive und starke Verbände. Hier leistete Oberregierungsrat Dr. Walter Oertel 1919 einen wichtigen Beitrag, indem er den Zusammenschluss der Chemnitzer Kleingärtnervereine zum Verband herbeiführte. Er erkannte frühzeitig den Beitrag des Kleingartens zur Gesundung der Bevölkerung. |
Geschichtlicher Überblick
1. Satzung
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